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Permanent Collection of MSU Michigan State University Lansing USA

Kontext

Die Notwendigkeit etwas zu schaffen, ist ein integraler Bestandteil unserer Natur.

Der Mensch tut dies seit Jahrhunderten und ist geprägt,  immer wieder etwas Nützliches, etwas Neues, oder etwas Alltägliches zu produzieren.

Art Quilts sind Zeitdokumente der Kultur und spiegeln die Geschichte und  den Ausdruck künstlerischer, emotionaler und spiritueller Werte der Gesellschaft wieder.  Seit Jahrhunderten  werden Stoffe zu nützlichen und wärmenden Decken verarbeitet, als Kunstgegenstände behandelt und über Generationen bei Ereignissen wie Hochzeit, Geburt und Festivitäten weitergereicht.

Die Herkunft und das Alter eines Quilts  lässt sich heute in der Regel gemäss den verwendeten Materialien, deren Bemusterung, deren Stoffqualität, eines eventuell vorliegenden Druckes  und dessen Verarbeitungsmechanismen erkennen und bestimmen.

Kreativität erfahren wir im Produkt, es zu erforschen im Simplen, um dann das Gesuchte  in Schönheit, Perfektion oder in Beständigkeit auszudrücken.

Kreativität finden wir auch in der Spiritualität, der ewigen  Suche nach dem Sinn unseres Seins und im Standhaften unseres wechselhaften, globalen Umfeldes.

Kreativität nutzen wir täglich in der Ausübung unserer Arbeit und im Einsatz unseres Intellekts. Vertretbare Lösungen und Wege des Geschehens werden immer wieder von neuem trainiert.

 

Ich arbeite vorwiegend mit textilen Materialien, wobei ich ihre Form und Farbe verändere.

Angelehnt an das traditionelle Erarbeiten eines Quilts, macht es mir  Spass, Symbolik und Werte sowie die Fakten des Alltags im Handwerk zu verbinden und dementsprechend die Fasern nach meinen Ideen zu bearbeiten.

Unkonventionell und spontan setze ich jeweils meine Ideen in Farbe und Formen um, und erschaffe im kreativen Workflow des Neuen eine Serie von Werken.

Kontext
Zum Beispiel der Quilt  „ES ISCH IMMER ESO GSY“ ist eine Interpretation des Solothurner Liedes.

Das Chanson mit seinen sieben Strophen nimmt die Bewohner der Stadt Solothurn aufs Korn und endet immer mit dem selben Refrain! Ursprünglich während des 2. Weltkrieges anlässlich einer Fasnacht als Vers entstanden, gilt es es bis heute als das traditionelle Solothurner Lied gemeinhin.

Farben und Formen entsprechen der Stadt und den Eindrücken des täglichen Alltags.